Nach einer langen Vorbereitungszeit beginnt am kommenden Samstag endlich wieder die Meisterschaft, zum Auftakt kommt ETB SW Essen in unsere Halle am Breitscheider Weg. Ist die Vorbereitung denn so gelaufen, wie Du Dir das vorgestellt hast? Was war gut, was war weniger gut?
Wir haben in den letzten Wochen wirklich hart gearbeitet – körperlich, taktisch, aber auch mental. Die Vorbereitung war intensiv, manchmal auch richtig fordernd, aber sie hat uns als Team weitergebracht. Besonders stolz sind wir darauf, wie wir zusammengewachsen sind: neue Spieler wurden schnell integriert, die Stimmung in der Mannschaft ist sehr gut, und jeder hat sich reingehängt.
Natürlich gab es auch Dinge, die nicht optimal liefen – Verletzungen, Urlaubsphasen, manchmal ein bisschen Sand im Getriebe im Zusammenspiel. Aber genau das gehört zu einer Vorbereitung dazu. Wichtig ist, dass wir daraus gelernt haben und jetzt mit einer klaren Idee und viel Vorfreude in die Saison starten.
Am Samstag gegen ETB SW Essen wird es direkt ernst – und wir wissen, dass uns da eine starke Mannschaft erwartet. Aber wir freuen uns riesig, dass es endlich losgeht. Wir wollen zeigen, was in uns steckt – und wir wollen gemeinsam mit unseren Fans in der Halle ein echtes Ausrufezeichen setzen!
Wie haben sich denn die neuen Spieler so gemacht? Vielleicht kannst Du ja zu jedem „Neuling“ etwas sagen.
Unsere Neuzugänge haben sich richtig gut eingefügt – sportlich, aber vor allem auch menschlich. Jeder bringt auf seine Weise neue Impulse ins Team, und wir freuen uns sehr, dass wir sie für uns gewinnen konnten.
Uta hat eine richtig starke Vorbereitung gespielt. Man spürt, dass er Lust hat, sich weiterzuentwickeln. Die Integration läuft super – nicht nur sportlich, sondern auch sprachlich: Er lernt gemeinsam mit einigen Mitspielern Deutsch, und das zeigt, wie ernst er das hier nimmt. Von ihm können wir in der Saison definitiv einiges erwarten.
Yannick ist vom TV Ratingen zu uns gekommen und hat auf Anhieb Ruhe und Struktur in unser Spiel gebracht – gerade auf Rechtsaußen. Er füllt da eine wichtige Lücke, bringt Erfahrung mit und hat auch abseits des Spielfelds eine angenehme, ausgeglichene Art, die dem Team guttut.
Henrik, der von der SG Unterrath kommt, ist ein junger Wilder mit richtig guten athletischen Voraussetzungen. Er ist flexibel einsetzbar – sowohl auf Rechtsaußen als auch am Kreis – und bringt viel Energie ins Training (wenn er pünktlich ist).
Nils ist sehr kurzfristig aus Saarn zu uns gestoßen, aber genau zum richtigen Zeitpunkt. Mit seiner Erfahrung und körperlichen Präsenz wird er uns im Rückraum enorm bereichern. Man merkt ihm die Routine an – gleichzeitig hat er sich menschlich sofort eingefügt.
Henry kam vom TV Angermund und hat in den ersten Einheiten richtig Lust gemacht – leider hat er sich dann im Testspiel schwer verletzt. Aber: man merkt, dass er schon mit den Hufen scharrt. Wir freuen uns jetzt schon auf sein Comeback!
Til, einer unserer jungen Spieler, hat leider eine langwierige Knieverletzung erlitten und wird weiter ausfallen. Das ist natürlich bitter, denn er ist sehr variabel im Rückraum einsetzbar und hat mit seinem Zug zum Tor immer wieder für Überraschungsmomente gesorgt. Wir stehen als Team hinter ihm und wünschen ihm eine starke und vollständige Genesung.
Steht Dir am Samstag der volle Kader zur Verfügung oder fällt jemand aus?
Leider müssen wir auch zum Saisonstart noch auf einige Spieler verzichten, die sich mit langwierigen Verletzungen herumschlagen. Das ist natürlich enttäuschend – vor allem für die Jungs selbst, die in der Vorbereitung mitgezogen haben und jetzt erstmal nicht auf der Platte stehen können. Solche Ausfälle tun weh, keine Frage. Aber: Wir haben einen breiten und ausgeglichenen Kader, in dem jede Position doppelt besetzt ist. Das gibt uns Substanz und Variabilität. Die Spieler, die jetzt in der Verantwortung stehen, bringen Qualität mit – und was uns besonders auszeichnet, ist die mannschaftliche Geschlossenheit. Wir wollen auch für die Verletzten alles geben und zeigen, dass wir als Team enger zusammenrücken, wenn es darauf ankommt.
Eine richtig positive Nachricht ist: Julian kommt seinem Comeback Stück für Stück näher. Er kann im Training inzwischen wieder mehr Belastung gehen, und wir gehen davon aus, dass er zeitnah wieder einsatzfähig sein wird. Nach seiner langen Leidenszeit freut sich das ganze Team riesig, ihn bald wieder auf der Platte zu sehen – sowohl sportlich als auch menschlich ist er ein ganz wichtiger Teil unserer Mannschaft.
In Eurer Gruppe gibt es mit den Zweitvertretungen von Unitas Haan, Mettmann Sport sowie dem TB Wülfrath drei neue Teams, der Rest der Liga ist bestens bekannt. Wie sieht denn Euer Ziel für die neue Saison aus? Welche Teams gehören zu den Favoriten der Verbandsliga Gruppe 2?
Unsere Gruppe hat sich mit den Zweitvertretungen von Unitas Haan, Mettmann-Sport und dem TB Wülfrath spannend verändert – das sind alles Vereine bei denen man nie genau weiß, wie stark sie wirklich auflaufen. Der Rest der Liga ist uns gut bekannt, da wissen wir, was uns erwartet.
Was unser Saisonziel angeht: Wir haben eine sehr junge Mannschaft, die von Spiel zu Spiel wachsen soll. Es geht uns nicht darum, jetzt schon irgendeinen Tabellenplatz auszurufen oder große Prognosen abzugeben. Viel wichtiger ist, dass wir gut in die Saison starten, das erste Spiel als Mannschaft gewinnen – und danach das nächste. Und dann wieder das nächste. Wir wollen diesen Rhythmus aufbauen und uns dabei stetig weiterentwickeln.
Natürlich werden auch Rückschläge kommen – das gehört dazu, gerade mit einer jungen Truppe. Entscheidend wird sein, wie wir als Mannschaft damit umgehen und was wir daraus mitnehmen. Unser Anspruch ist es, uns im oberen Tabellendrittel zu etablieren, aber wir wissen auch, dass eine Saison lang ist – das haben wir im letzten Jahr leider auf die harte Tour gelernt.
Was die Favoritenrolle angeht, gibt es sicher einige Teams, die oben mitspielen wollen – allen voran Interaktiv, Unitas Haan, Kettwig und Velbert Heiligenhaus, vielleicht auch die Zweitvertretungen der genannten Vereine, je nachdem wie sie aufgestellt sind. Aber wir schauen erstmal nur auf uns – und darauf, was wir Woche für Woche auf die Platte bringen.
Mit ETB SW Essen kommt ein alter Bekannter in unsere Halle – das waren in der letzten Saison zwei extrem enge Spiele, die wir zwar beide gewinnen konnten, aber jeweils nur hauchdünn. Trotzdem: Die letzte Saison ist Vergangenheit. ETB hat mit einem neuen Trainer sicher auch neue Impulse bekommen, und wir stellen uns auf ein intensiv geführtes Spiel ein – wie eigentlich immer, wenn diese beiden Teams aufeinandertreffen. Unsere Mannschaft ist im Vergleich zum Rückspiel der letzten Saison kaum noch wiederzuerkennen. Entscheidend wird sein, dass wir den Kampf annehmen, von der ersten Minute an da sind und unser Konzept konsequent auf die Platte bringen.
Am Samstag kommt mit dem ETB SW Essen ein alter Bekannter in unsere Lintorfer Halle. Wie schätzt Du die Chancen ein? Letzte Saison gab es ja zwei Siege, die allerdings hart umkämpft waren (26:25 bzw. 29:27).
Mit ETB SW Essen kommt ein alter Bekannter in unsere Halle – das waren in der letzten Saison zwei extrem enge Spiele, die wir zwar beide gewinnen konnten, aber jeweils nur hauchdünn. Trotzdem: Die letzte Saison ist Vergangenheit. ETB hat mit einem neuen Trainer sicher auch neue Impulse bekommen, und wir stellen uns auf ein intensiv geführtes Spiel ein – wie eigentlich immer, wenn diese beiden Teams aufeinandertreffen.
Unsere Mannschaft ist im Vergleich zum Rückspiel der letzten Saison kaum noch wiederzuerkennen. Entscheidend wird sein, dass wir den Kampf annehmen, von der ersten Minute an da sind und unser Konzept konsequent auf die Platte bringen.
Wir gehen mit dem klaren Anspruch in jedes Spiel, es auch gewinnen zu wollen – und wir glauben fest daran, dass wir alles mitbringen, was es dafür braucht. Am Ende wird die Tagesform entscheiden – aber wir freuen uns riesig, dass es endlich losgeht, und wollen gemeinsam mit unseren Fans direkt ein starkes erstes Ausrufezeichen setzen.
Wir wünschen Euch für Samstag alles Gute und viel Erfolg!

